Ruf der Freiheit
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schnurrli
keanu-junkie



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Beitrag Verfasst am: 31.07.2011, 22:17    Titel:  Benutzer-Profile anzeigen 

Kapitel 46

Das Gefühl von Keanus Armen, die sie beschützend festhielten, sollte eigentlich für Lea schön sein. Wenn sich da nicht eine andere Empfindung in den Vordergrund gedrängt hätte: Ihr Fußgelenk, welches anfing, zu pochen und zu schmerzen. Sie versuchte es zu verdrängen, konzentrierte sich auf die beruhigenden, großen Hände auf ihrem Rücken. Doch das Pochen in ihrem Gelenk wurde immer stärker, bis ihr schließlich ein „au“ entschlüpfte.
„Dein Knöchel?“, hörte sie Keanus Stimme.
Sie nickte.
„Arme Kleine.“

Er erhob sich, nahm ihr das Coldpack vom Fuß, nahm es mit in die Küche und kehrte mit einem Frischen zurück. Dann verschwand er in einer anderen Richtung, in der Lea das Bad vermutete, und kehrte mit einer Schachtel Tabletten zurück.
„Hier, nimm eine. Sie sind vielleicht etwas stark, aber wenn du solche Schmerzen hast …“
Er beendete den Satz nicht und reichte Lea die Schachtel. Sie warf einen fragenden Blick aufs leere Wasserglas, was Keanu sofort begriff.
„Ich Esel“, meinte er, lächelte Lea an, nahm das leere Glas in die Küche und brachte es gefüllt zurück. „Hier!“
Lea hatte inzwischen eine der Tabletten rausgenommen und spülte sie sogleich mit einem großen Schluck Wasser runter.
„Danke“, meinte sie und reichte Keanu das Glas.
„Die Dinger benötigen eine halbe Stunde, um zu wirken“, erklärte er. „Das hältst du schon durch. Ich lenke dich am besten etwas ab. Erzähle doch mal ein bisschen von dir. Ich weiß bisher nur, dass du Bücher schreibst.“
„Nun, meinen Namen kennst du ja. Naja, nicht ganz. Ich heiße mit Nachnamen Mallory.“
„Lea Mallory. Klingt gut. Schreibst du unter einem Pseudonym?“
„Nein, da hatte ich keine Lust drauf. Mir ist einfach nichts Klangvolles in den Sinn gekommen!“
„Das Gefühl kenn ich!“
„Dann ist dein Name auch echt. Warum auch nicht. Klingt doch schön, vor allem dein Vorname!“
„Danke! Und was machst du so, wenn du mal nicht schreibst?“
„Ich recherchiere“, erwiderte Lea. Sie wollte weiterreden, da nahm Keanu ihre Hand. Das lenkte sie ein wenig von den Schmerzen ab, und dankbar lächelte sie ihn an.
„Und wie gehst du dabei vor, Lea Mallory mit den vielen Sommersprossen und dem hübschen Lächeln“
Ach, tat das gut.
„Das kommt darauf an. Vieles kann man auf dem Internet nachlesen. Außerdem habe ich mir alles an Dokumentationen angesehen, was es zum Thema Zeit, Zeitreisen und so weiter gab. Für den nächsten Teil werde ich versuchen, einen Spezialisten zu diesem Thema zu finden, der mich berät.“
„Das klingt nicht viel anders wie die Recherche zu einem Film. Und was tut Lea mit dem feurigen Haar, wenn sie nicht arbeitet?“
Feuriges Haar! Keanu drückte sich ganz schön blumig aus. Lea schmunzelte und erzählte:
„Ich besuche meine Mutter. Ich sehe sie nicht so oft, sie lebt in Tulsa, wo auch ich herstamme. Und ich besuche meine beste Freundin in New York. Lese gerne, mache Spaziergänge …“
„Kein Freund?“
„Nicht zurzeit.“
Irrte sich Lea oder blitzte es in Keanus Augen auf? Sicher war sie sich nicht, sie fühlte sich irgendwie schläfrig. Hey, der Schmerz war nicht mehr so stark. Das Mittel fing an zu wirken.
„Und du?“
„Auch kein Freund“, erwiderte Keanu mit einem betont unschuldigen Gesicht. „Die Gerüchte sind alle erstunken und erlogen!“
„Äh, so meinte ich das nicht“, stotterte Lea und fühlte, wie ihre Wangen warm wurden. Verflixt nochmals, sie und ihre blöde Klappe!
Keanus breites Grinsen sagte ihr dann, dass er sie nur aufzog, und sie schlug ihn spielerisch auf den Arm.
„Frechdachs!“
„Ich doch nicht! Nun, wenn ich nicht arbeite, was mach ich da? Mich mit der Familie und mit Freunden treffen. Während dem Drehen sehe ich meist keinen Menschen außer meinen Kollegen. Mit dem Motorrad herumfahren. Ich lese gerne und viel. Ins Kino gehen. Eigentlich nicht viel Anderes als du!“
„Motorradfahren! Das würd ich auch gern können. Um rascher von A nach B zu kommen.“
„Das kann ich dir beibringen, wenn wir uns mal in L.A. treffen.“
„Meinst du, was werden wir?“
„Warum auch nicht?“
Leas Herz stolperte, wenn auch nur zaghaft. Immerhin war dies ein Charmeur erster Güteklasse, außerdem wurde sie jetzt langsam wirklich müde. Sie schaffte es nicht, ein Gähnen zu unterdrücken.
„Du siehst aus wie jemand, der sich ausruhen sollte“, sagte Keanu, dem dies nicht entgangen war.
„Ja, gute Idee“, murmelte Lea, der beinahe die Augen zufielen.
„Ich leg mich am besten gleich hier hin.“
„Blödsinn. Du gehörst ins Bett. Mach einen anständigen Mittagsschlaf. Du bist früh aufgestanden“.
Die Schwerkraft hörte auf, zu funktionieren. Ach nein, das war nur Keanu, der sie hochhob. Wie schön.
„Du aber auch.“
„Nicht ganz so früh wie du“, erwiderte er, während er sie aus dem Wohnzimmer trug. „Und wenn nötig, mach ich’s mir auf dem Sofa bequem und schlafe mit einem guten Buch auf dem Bauch ein.“
„Klingt gemütlich!“

Mehr vermochte Lea nicht zu sagen, zu bleiern war ihre Müdigkeit. Wie gut sich diese Arme anfühlten, wie mühelos er sie hochgehoben hatte. Dabei sah er gar nicht mal so muskulös aus. Aber kräftige Arme hatte er. Herrliche, kräftige, liebevolle Arme.
Viel zu schnell setzte Keanu Lea in einem verdunkelten Raum, bei dem es sich um das Schlafzimmer handelte, auf eine Bettkante. Dann schlug er die Bettdecke auf und murmelte:
„Nun leg dich hin und ruh dich aus. Ich sehe später nach dir.“

Statt den Raum gleich zu verlassen, half er ihr, die Beine hochzulegen, wobei er darauf achtete, dass der verletzte Fuß oben lag. Er ging erst wieder, nachdem er sie sorgsam zugedeckt hatte. Lea hörte noch, wie die Tür zuging, danach herrschte ungewohnte, herrliche Stille. Sie blinzelte neugierig. Was für ein riesiges Bett, und wie herrlich bequem es sich darin lag. Den Rest konnte sie nicht so gut erkennen, immerhin wirkte das Zimmer aufgeräumt. Lea schnupperte. Schnupperte nochmals, an diesem wunderbar weichen Kissen. Es roch gut. Sauber, aber nicht frisch gewaschen. Wie Keanu, als er sie draußen gefunden hatte. Da hatte er auch so gerochen, ein bisschen herb, ein bisschen nach Mann. Lea mochte es, wie das Kissen roch. Und, so gab sie zu, sie mochte es auch, wie Keanu roch. Vorhin, als er sie getragen hatte, war ihre Nase ganz nah an seinem Hals gewesen. Herrlich war das gewesen. Sie mochte auch diese dunklen Nackenhaare, die sich so hübsch nach vorne bogen. Da einmal hinzufassen, das musste wunderbar sein. Keanus Haar fühlte sich bestimmt an wie Seide. Und es war so schön dicht, dabei war er nicht mehr so jung. Das hatte sie gut sehen können, als er im Halbschlaf in der Sonne stand. Er war kein junger, glattgesichtiger Mann mehr. Was ihn aber nicht unattraktiv machte, sinnierte Lea. Ganz im Gegenteil.

Sie sich das mal einer an, ging ihr durch den Kopf, und sie musste grinsen. Sie schwärmte von Keanu. Nicht für die von ihm dargestellten Helden, wenn sie ihr auch recht gut gefallen hatten. Sie kamen nicht an den echten Mann heran. Keine Chance.

Denn an ihm konnte sie schnuppern. An denen nicht. Ihn konnte sie anfassen. Und er sie. Mit diesen schönen Händen mit den langen, schlanken Fingern. Die genau zu wissen schienen, was sie zu tun hatten. Und diese Arme, die so schön festhalten konnten, kräftig und doch vorsichtig, als ob sie ein ganz zerbrechliches Wesen sei. Lea gefiel dieses Gefühl. Und wie schön musste es erst sein, wenn er sich wirklich für sie sie interessieren würde. Als Frau. Wenn er sie anfassten würde wie ein Liebhaber, nicht wie ein Freund, sie streicheln würde. Solche schönen, weichen Hände konnten bestimmt wunderbar streicheln. Und dann war da noch dieser Mund, wie zum Küssen geschaffen. Ob er gerne schmuste? Stundenlang, ganz so, wie sie es am liebsten mochte? Ob er dabei wohl die Augen schloss? Oder immer wieder Pausen einlegte, ihr in die Augen schaute und lächelte? In einem seiner älteren Filme hatte er das mal so gemacht, und Lea hatte das ganz reizend gefunden. Wobei es auch schön war, ganz in einem Kuss zu versinken und alles rundherum zu vergessen, sich dabei festzuhalten, als ob man fürchtete, sonst zu ertrinken, ihn zu spüren und zu schmecken. Ach, wäre das schön.

Lea kuschelte sich tiefer in die Decke, stellte sich vor, nicht alleine hier zu liegen, sondern in Keanus Armen, geborgen und warm, nach einer Nacht voller sinnlicher Berührungen, voller Leidenschaft, voller Küsse. Fast konnte sie seine Hände auf ihrem Bauch spüren. Das musste herrlich sein. Ob er gerne so einschlief oder sich lieber wegdrehte und nach einer schönen Liebesnacht ohne Körperkontakt einschlummerte? Nein, er wirkte nicht wie ein Wegdreher. Eher wie ein Festhalter, der den Hautkontakt mochte. Was für eine schöne Vorstellung. Vielleicht war er auch ein einfühlsamer Liebhaber. Obwohl man sagte, dass gutaussehende Männer in der Hinsicht eher unbegabt waren. Aber nein, das mochte sich Lea nicht vorstellen. Nicht bei dem lieben Kerl, der sich so fürsorglich um sie kümmerte, obwohl sie ein ungebetener Gast war. Warum er das wohl tat? Dafür musste es einen Grund geben. Wenn sie ihn nur herausfinden würde. Aber ihr Gehirn arbeitete nur noch im Schneckentempo. Ob er ihr wirklich eines Tages das Motorradfahren beibrachte? Ob sie mal hinter ihm sitzen durfte, sich festhalten, während die Landschaft an ihnen vorüberflog?

Leas Gedanken wurden immer langsamer, dann hielten sie an. Sie fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf.
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Beitrag Verfasst am: 14.08.2011, 16:07    Titel:  Benutzer-Profile anzeigen 

Kapitel 46

Eine leichte Berührung auf der Stirn weckte Lea. Sie fühlte sich so zart und sanft an, dass sie erst glaubte, noch zu schlafen und sich mitten in einem dieser herrlichen, sinnlichen Träume zu befinden. Dann erinnerte sie sich wieder daran, wo sie sich befand und warum dies so war.
Es musste also Keanu sein, der ganz zart ihr Gesicht berührte, ihr über die Stirn strich. Und über die Wange. Das fühlte sich gut an, kitzelte sie auf angenehme Art und Weise, dass es kribbelte und sie mehr davon wollte. Bloß nicht zu erkennen geben, dass sie wach war. Vielleicht tat er es noch einmal.
Das tat er jedoch nicht. Lea hörte, wie etwas hingestellt wurde. Und gleich würde er das Zimmer wieder verlassen, weil er sie nicht wecken wollte. Sie wollte aber nicht, dass er hinausging. Sie wünschte sich, dass er dablieb und nochmals ihre Stirn berührte, ihre Wange streichelte. Das war so schön gewesen. Also dazu musste sie sich bemerkbar machen. Sie zwinkerte, öffnete die Augen, sah Keanu, wie er gerade den Raum verlassen wollte.
„Hey“, machte sie.
Er stutzte, drehte sich um, und der Anflug eines Lächelns erhellte sein Gesicht.
„Du bist ja wach. Wie geht es dir? Was macht dein Fuß?“
Lea bewegte diesen vorsichtig. Der Schmerz, nun nicht mehr so stark betäubt, ließ sie zusammenzucken.
„Oje. Das habe ich mir gedacht. Verstauchungen sind eine schmerzhafte Sache. Warte, ich hole dir noch eine Tablette und das Coldpack. Es sollte inzwischen wieder kalt sein.“
„Nein“, entfuhr es Lea lauter als gewollt, und leiser fügte sie hinzu:
„Bitte bleib noch etwas hier.“
„Okay. Aber sag mir bitte, wenn du noch Schmerzmittel benötigst.“
Mit diesen Worten setzte er sich auf die Bettkante. Die plötzliche Nähe machte Lea verlegen, sie konnte Keanu nicht ins Gesicht sehen. Sie konnte seine Körperwärme spüren und diese Anspannung, die sich zwischen ihnen aufbaute. Sie betrachtete seine langen Beine, zumindest den Teil, den sie sehen konnte. Seine Hände ruhten auf den Oberschenkeln. Es waren schöne, gepflegte Hände. Sie passten zu ihm, genau wie er waren sie groß und mit langen, schlanken Fingern versehen. Und die Haut auf dem Handrücken wirkte streichelzart. Bestimmt fühlten sie sich an wie Samt. Was, wenn sie sie einfach berührte, drüberfuhr? Würden sich die Hände umdrehen, ihre packen und …?
Jetzt halt mal die Luft an, befahl Lea sich. Sie kannte den Mann doch kaum. Jedenfalls nicht richtig. Was sie da zusammengeträumt hatte, hatte nichts mit der Realität zu tun. Oder etwas mit einer anderen Realität.
Seine Hände sind aber trotzdem sehr schön, widersprach eine Stimme in ihr, die sie mit Erstaunen als ihre Eigene erkannte. Und sie sind so zärtlich. Es gibt eine Ebene, auf der du das weißt. Sie haben dich schon einmal berührt, diese Hände, überall. Erinnerst du dich? Weißt du noch, wie du gewimmert hast vor Wonne?
Wo kamen plötzlich diese Gedanken her? Lea erinnerte sich nun besser an die intimen Details eines besonders intensiven Traums, in dem Keanu eine Hauptrolle gespielt hatte. Er hatte sie verführt und nach allen Regeln der Kunst verwöhnt, hatte gewusst, was sie wollte, bevor sie es selbst wusste. Lea errötete, und ärgerlich darüber runzelte sie die Stirn.
„Willst du wirklich keine Tablette?“
Gott sei Dank, er hatte ihren Gesichtsausdruck falsch zugeordnet.
„Nein“, sagte Lea. „Ist schon ok.“

Er blieb einfach so sitzen, schaute sie an. Lea betrachtete seine Nase. Sie war schön gerade, wenn auch nicht perfekt, und sie passte so gut zum Rest seines Gesichts, vervollkommnete sein Profil. Keanu war keiner dieser stupsnasigen Babyfaces. Seine Attraktivität hatte nichts Bubenhaftes, sie wirkte rein männlich und dabei atemberaubend. Was würde sie darum geben, sagte sie Lea, wenn sie dieses Gesicht jeden Tag betrachten dürfte. Diese Gedanken waren ganz und gar oberflächlich. Die inneren Werte eines Menschen zählten, sagte sie sich, aber sie konnte sich nicht helfen.
Sie schaute Keanu einfach gerne an.
Er zwinkerte sie an.

Zum Glück konnte er keine Gedanken lesen. Und zum Glück war er so freundlich zu ihr. Aber warum war er es? Sie war schließlich eine Fremde, und dass er ihren Namen gekannt und vielleicht von ihr geträumt hatte, hatte nichts zu bedeuten.
Sie öffnete den Mund und fragte ihn einfach:
„Warum hast du mich nicht weggeschickt? Eine Fremde, die dich hier aufgespürt hat? Ich könnte eine Stalkerin sein.“
„Bist du aber nicht“, widersprach Keanu.
Eine seiner Hände löste sich von der Hose, legte sich warm und riesig auf ihre eigene Hand, die auf der Bettdecke lag. O Gott, wie gut sich das anfühlte. Lea rührte sich nicht, aus Angst, dass er diese wundervolle Hand wieder zurückziehen könnte. Doch das tat er nicht, sondern er sprach weiter:
„Ich bin sicher, das steckt was Anderes dahinter. Was, weiß ich nicht. Die Träume, wenn sie denn welche waren, sie waren so deutlich.“
„Meine auch.“
„Ich …“, fing er einen Satz an, unterbrach sich dann aber und schluckte.
„Was?“
„Ach, lassen wir das. Irgendwie kennen wir uns ja kaum.“
„Nein. Bitte, sprich weiter“, sprach Lea.
Keanu blieb jedoch stumm, schaute sie nur an, aus dunkel glänzenden Augen. Wie ferngesteuert drehte Lea die ihre Hand um, Keanus Finger verhakten sich in ihren. Dieser Hautkontakt war so schon, doch er war viel zu weit weg. Mit dem freien Arm stütze sich Lea auf und setzte sich hoch. Keanu half ihr dabei, ließ sie aber gleich wieder los. Das Kribbeln an ihrem Rücken, wo er sie berührt hatte, blieb. Dafür war er ihr jetzt so nah, dass sie ihn riechen konnte.

Er sagte immer noch kein Wort, drehte aber ihre Hände auf der Decke so, dass Leas Handrücken frei war. Und dann fing sein Daumen an, darauf ganz herrliche Dinge anzustellen. In ihrem Brustkorb zog sich etwas zusammen, ihr Herz fing an zu trommeln, und sie konnte in seinen Augen lesen, dass es ihm genauso ging. Wie von selbst glitt nun ihr Daumen über seinen Handrücken. Er fühlte sich genauso seidig an, wie sie es sich vorgestellt hatte. Scharf zog er die Luft ein. Dieses Geräusch brachte eine Saite in Lea zum Vibrieren. Ihr Herz schien aus der Brust springen zu wollen. Keanus Mund öffnete sich, er sah so aus, als ob er etwas sagen wollte. Er tat es aber nicht. Stattdessen lege er seine Arme um Lea und drückte sie mit einer sanften Festheit an sich. Lea erwiderte die Umarmung.
Endlich. Sie konnte seinen Herzschlag fühlen, oder war es ihr eigener? Sie konnte seine Wärme spüren, seinen Geruch riechen, sein schnelles Atmen hören.
Und es fühlte sich ganz genauso aus wie in ihren Träumen.
Wie seine Hände nun nicht mehr ruhig auf dem Rücken lagen, sondern ihn sanft streichelten, Kreise darauf zogen, verlockende Muster darauf zeichneten. Ganz genauso wie im Traum. Wie seine weichen Lippen ihren Hals berührten, sie verlockend kitzelten. Lea seufzte leise, Keanu atmete tief durch. Ein Lufthauch streifte ihren Nacken, sie erschauerte.
Meine Güte, jetzt küsste er ihren Nacken. Federleicht war die Berührung, und Lea musste sich auf die Lippen beißen, um nicht zu wimmern, so gut fühle dieser warme, weiche Mund sich auf ihrer nackten Haut an. Sie atmete tief durch, dabei roch sie Keanus Haut. Ein herrlicher Geruch, unverfälscht ohne irgendwelchem Rasierwasser oder gar parfümierten Deo, nur seine reine, saubere Haut. Sie konnte nicht anders, also drückte auch sie ihm einen Kuss in den Nacken. Dieser war kräftig ausgefallen. Ein tiefes, heiseres Lachen ertönte, und für einen Augenblick konnte sie seine salzige Haut schmecken.
„Ich mag das“, sagte er leise. „Ich mag das sogar sehr.“
„Ich auch.“
Die Umarmung lockerte sich gerade so sehr, dass die beiden sich ansehen konnten. Beide lächelten.
„Etwas würde mich interessieren.“
Seine Stimme vibrierte ein wenig, genauso wie eine Stelle tief in Leas Bauch.
„Was?“
Er sagte nichts. Stattdessen beugte er sich vor. Ihre Lippen berührten sich, berührten sich noch einmal. Keanu verteilte viele winzige Küsse Leas Unterlippe entlang. Sie konnte sich nicht rühren. Es war wie ein Traum, und doch so real und so schön. Wie er ihren Mund liebkoste, als sei er eine kostbare Praline. Da war keine Eile darin, kein Drängen, sondern nichts als ruhiges, sinnliches Erkunden. Jemand seufzte, Lea erkannte, dass sie das gewesen war. Sie fühlte Keanus warmen Atem an ihrer Wange. Ihr ganzer Körper kribbelte, und angenehme Schauer rollten über ihren Rücken.
Du meine Güte, wenn nur ein harmloser Kuss mit geschlossenem Mund so etwas mit ihr anstellte, wie sollte das erst herauskommen, wenn sie sich richtig küssten? Wenn nackte Haut auf nackter Haut lag, wenn sie sich gegenseitig erforschten, mit Händen und dem Mund?
Herrlich musste das sein, absolut herrlich. Vielleicht genauso schön wie in ihren Träumen. Lea lächelte innerlich. Es war an der Zeit, dies herauszufinden. Sie atmete tief ein und fing an, Keanus Kuss zu erwidern. Bald, sehr bald, würde sie es wissen.
Keanu löste sich wieder von ihr. Seine Augen waren noch dunkler als vorher, da sagte er:
„Ich habe es gewusst.“
„Was?“
„Du schmeckst gut. Genauso, wie ich es in Erinnerung habe. Lea …“
Er sprach nicht weiter, drückte sie nur an sich. Und während er sich mit ihr zusammen aufs Kissen sinken ließ, küssten sie sich weiter, während seine Hand sich unter ihr Oberteil stahl und ihren Rücken förmlich zum Glühen brachte.
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Beitrag Verfasst am: 21.08.2011, 11:47    Titel:  Benutzer-Profile anzeigen 

Kapitel 47

„Ich verspreche dir, vorsichtig zu sein. Falls ich es vergesse, sag es mir bitte.“
So Keanus Worte, während er sich über Lea beugte und ihr Gesicht genau beobachtete.
Lea brauchte eine Weile, um seine Worte zu begreifen. Dann machte sie große Augen und meinte:
„Weil ich schwanger werden könnte? Hast du denn keine …“
„Doch, hab ich. Aber das meinte ich gar nicht!“
Keanu grinste, dann wurde sein Lächeln liebevoll.
„Ich meinte doch wegen deinem Fuß. Wir sollten es ruhig angehen lassen.“
„Ja, vielleicht“.
Lea war enttäuscht. Sollte das alles gewesen sein, und das nur wegen ihrem blöden Fuß?
„Warum guckst du so traurig? Magst du es nicht, dich ins Kissen zurückzulehnen, mich machen zu lassen und einfach zu genießen?“
Ein Kuss landete auf Leas Nasenspitze. Sie lächelte.
„Also doch“, meinte er.
„Ich hatte dich vorhin falsch verstanden.“
„Wie denn?“
„Ich dachte, der Kuss sei es gewesen, du legst dich jetzt neben mich hin und machst ein Mittagsschläfchen!“
Keanu musste lachen. Als er sich wieder beruhigt hatte, küsste er Lea sanft auf den Mund und meinte:
„Nun, schlafen muss ich sicher irgendwann. Ich bin keine 20 mehr und … muss mich auch mal ausruhen. Aber nicht in den nächsten Stunden.“
„Stunden?“

Leas Herz machte einen Sprung. Hatte er gerade Stunden gesagt? Eine dunkle Haarsträhne hing Keanu in den Augen. Sie wischte sie vorsichtig weg. Sein Haar fühlte sich genauso seidig an, wie sie es sich vorgestellt hatte, und sie fuhr ihm mit gespreizten Fingern durchs Haar. Einfach herrlich.
„Ich will dich doch genau kennenlernen.“
Noch ein Kuss.
„Und ich guck gern mit den Fingern. In der Hinsicht bin ich ganz schlecht erzogen.“
Wieder dieses freche Grinsen.
„Meinst du so?“
Lea strich an Keanus Rücken entlang nach unten, bis sie den Bund seines Shirts erreichte. Darunter fand sie samtweiche, warme Haut, welche sie hingebungsvoll streichelte. Ein leises Seufzen entfuhr ihm.
„Genauso meine ich das“, erwiderte er.
Und dann sorgte er dafür, dass nicht mehr geredet wurde, indem er Leas Mund mit einem leidenschaftlichen und sehr langen Kuss verschloss.

War das ein Gefühl. Dieser Mund, was er für Dinge damit tun konnte. Er erkundete, tastete, lockte, verlockte. Dabei hatte sich Keanu abgestützt, links und rechts von Lea, um sie nicht unter seinem Gewicht zu begraben. Das war doch nicht nötig. Dort war sie doch nicht verletzt, und sie würde das Gefühl mögen, dessen war sie sich sicher. Sie umschlang seinen Oberkörper, bedeutete ihm, sich ganz hinzulegen. Sagen wollte sie nichts, um nichts in der Welt hätte sie diesen Kuss unterbrechen wollen. Er verstand. Sie hob ihren Rücken etwas an, er schob seine Arme drunter. Einer unter ihrem Nacken, sodass er in ihren Haaren wühlen konnte. Der andere unter ihre Taille. Sein Oberkörper lag auf ihrem, die Beine hatte er weit von sich gestreckt.
So war’s richtig. Oh, wie sehr sie es mochte, sein Gewicht auf sich zu spüren. Es wirkte nun so real, so echt. Und immer noch genauso wie in diesen Träumen.
Kaum hatte sich Lea an Keanus Gewicht gewöhnt, spürte sie es plötzlich nicht mehr. Er hatte sich wieder aufgestützt und betrachtete lächelnd ihr Gesicht.

„Was?“, fragte sie.
„Ich möchte dich doch besser kennenlernen“, erwiderte er und küsste ihre Stirn. „Schön langsam. Ich möchte dich anschauen.“
Ein weiterer Kuss landete auf ihrer linken Schläfe. Sie erschauerte.
„Ich möchte dir in die Augen sehen. Mir dein Gesicht einprägen.“
Noch ein Kuss. Dieses Mal an dieser empfindsamen Stelle unter ihrem Ohr.
„Jeder einzelne Winkel davon.“
Noch ein Kuss. Dieses Mal war ihr Kinn an der Reihe.
„Jede einzelne Sommersprosse.“
Er küsste ihren Mund, langanhaltend und sehr, sehr sanft. Wenn er so weitermachte, war sie verloren.
„Weißt du, was?“
Sie schaute ihn nur an, konnte nicht sprechen. Der Kloss, der sich plötzlich in ihrem Hals gebildet hatte, hielt alle Worte zurück.
„Ich möchte deine Sommersprossen zählen. Indem ich jede einzelne küsse.“
Keanus Augen blitzten schelmisch, und mit dem breiten Grinsen im Gesicht wirkte er wie ein Lausbub. Die Leichtigkeit kehrte wieder in Lea zurück, und grinsend antwortete sie:
„Das sind aber viele!“
„Ich weiß. Dann sollte ich dringend anfangen. Nicht, dass ich es wieder verpasse. Eins …“
Ein Kuss auf die Wange.
„Zwei …“
„Drei …“
Etwas klingelte in Lea. Das kannte sie. Sommersprossen zählen. Wieder verpassen. Moment, Moment!
Sie sprach die letzten beiden Worte laut aus. Keanu hörte auf und schaute sie an.
„Warum“, sagte Lea. „Warum hast du ‚wieder Verpassen‘ gesagt?“
„Habe ich das“, murmelte Keanu, und eine Falte erschien zwischen den Brauen. Dann erhellte sich sein Gesicht.
„Aber natürlich! Ich träumte davon. Nur habe ich sie dann doch nicht gezählt.“
„Warum nicht?“
Lea erzitterte innerlich. Sie hatte sein Kinn berührt. Ihm gesagt, dass es in Ordnung sei, so, wie es ist. Und dann …
„Du hast mein Kinn berührt. Und mir dann gesagt, du willst alles vergessen, eine Nacht lang. So geschah das in dem Traum.“
„Wir haben uns geküsst“, sagte sie weiter. „Ich habe Angst gekriegt. Weil ich ihn doch betrog.“
„Wen betrog?“
Keanu hielt die Luft an. Lea dachte scharf nach. Sie grub in ihren Erinnerungen, dann blies sie die Luft aus und schüttelte den Kopf.
„An mehr erinnere ich mich nicht. Aber das ist doch seltsam, oder?“
„Ja“, fand Keanu. „Wir scheinen ähnliche Träume gehabt zu haben. Zufall?“
„Ich weiß es nicht.“
„Zerbrich dir nicht den Kopf. Wir werden es rausfinden, irgendwann. Und bis dahin …“
„Ja?“
„Ich frage mich …“
Ein Kuss landete auf Leas Nasenspitze.
„Was fragst du dich?“
„Ob ich damals, in dem Traum, die Sommersprossen dann doch noch gezählt habe?“
„Ich weiß es nicht mehr“.
Lea lächelte.
„Es gibt nur einen weg, es herauszufinden. Eins …“
Kuss.
„Zwei …“
Kuss.

Und so ging es weiter. Immer wieder ein Kuss, wobei Keanus Stimme immer tiefer zu werden schien und seine Lippen immer weicher. Lea wurde ganz ruhig, ganz passiv, ganz entspannt. Sie lauschte seiner Stimme, fühlte seine zarten Küsse, betrachtete sein Gesicht, das manchmal ernst und konzentriert wirkte, mal lächelte, je nachdem, ob er gerade eine besonders hübsche Sommersprosse gefunden hatte oder sich konzentrieren musste, um sic h nicht zu verzählen. Sie genoss jede Sekunde davon, fiel mit der Zeit beinahe in eine Art von Trance. So sehr beruhigte sie diese Stimme. Das scharfe, heiße Begehren, welches sie vorhin noch gespürt hatte, war längst durch ruhigen, sinnlichen Genuss ersetzt worden.
Dieser Mann war ein wahrer Künstler mit seinem Mund, sinnierte Lea lächelnd, während sie sich voll und ganz der Liebkosung ihres Gesichtes hingab.
„Dreiundsiebzig!“
Lea zwinkerte verwirrt. Dreiundsiebzig was? Ach ja, erinnerte sie sich. Die Sommersprossen in ihrem Gesicht.
„Das sind ganz schön viele. Das hätte ich nicht gedacht.“
„Mmh“, machte er, und mit einem Kuss auf dem Mund zeigte er ihr, dass er jetzt nicht reden wollte.

Keanus Hände hatten sich wieder unter Leas Rücken gestohlen, und sie konnte nun wieder sein gesamtes Gewicht auf sich fühlen. Keine Luft befand sich zwischen ihnen, nur zwei Lagen Stoff. Sie erwischte sich dabei, wie sie diesen Stoff loswerden wollte, aber dafür hätte Lea diesen wunderbaren Kuss unterbrechen müssen. Wie gut sich Keanus Lippen auf ihren anfühlten, so warm und weich. Sie küssten sich langsam, gefühlvoll und sinnlich, unterbrachen sich immer wieder dabei, um sich gegenseitig an der Unterlippe zu kitzeln und daran zu knabbern, um dann wieder die Zungen ruhig und tastend einander streicheln zu lassen. Er schmeckte so gut und sein Mund war so warm. Sie könnte danach süchtig werden, ihn zu schmecken. Dass die Bartstoppeln sie dabei kratzten, war ein sehr männlicher und sehr reizvoller Kontrast zu diesem gefühlvollen Kuss. Sexy.

Im Gegensatz zu Keanu hatte Lea ihre Hände frei und sie benutze sie, um seinen Rücken zu erkunden. Zuerst blieben sie über seinem Shirt, tasteten seine Konturen ab. Da war nichts Weiches an diesem Rücken, er war hart und stark. Sie legte Ihre Hände auf seine Schultern. Kräftige Schultern waren dies, sie konnte seine Muskeln spüren, wie sie sich unter ihren Händen bewegten, und sein Stöhnen in ihren Mund hören, wie sie sie stärker anfasste. Etwas vibrierte in Lea. Und der Stoff des Shirts fing an, sie zu stören. Am liebsten hätte sie es ihm ausgezogen. Aber dafür hätten sie den Kuss unterbrechen müssen, und das wollte sie nicht. Darum glitt sie mit ihren Finger über Keanus Rücken wieder nach unten und schlüpften unter den Saum.

Ja, so war es gut. Weiche, samtene, nackte Haut. Er stöhnte wieder, was sie dazu anstachelte, seinen nackten Rücken zu streicheln. Er fühlte sich so gut an unter ihren Fingern. Diese glatte Haut über diesem sehnigen Rücken, wie seine Muskeln auf ihre Hände reagierten. Eine Hand blieb auf seiner Taille liegen, die Andere wanderte langsam nach oben und zeichnete dabei zärtlich Muster auf seine Haut, bis sie in seinem Nacken zu liegen kam und ihn dort zärtlich kraulte. Dabei konnte sie sein Haar spüren, dieses wunderbar dichte, seidige Haar. Es kitzelte sie an ihren Fingern, dieses Haar, ließ sie seufzen. Und dieses verflixte Shirt kam ihr immer mehr in den Weg. So hatte sie ja keine freie Bahn! Da war viel zu viel Stoff. Und außerdem wünschte sie sich, genauso gestreichelt zu werden. Denn sie ahnte, dass sie es mögen würde, wenn seine langen, schlanken Finger ihre Haut liebkosten. Ja. Diese schönen Hände wollte sie auf sich spüren. Und zwar überall.

„Hey“, murmelte sie in seinen Mund hinein.
Er seufzte nur und küsste sie weiter, lenkte sie ab, lösten Wellen der Sehnsucht aus, die durch ihren Körper rieseln. Aber nach einer Weile wurde ihr der Stoff, der sich zwischen ihnen befand, wieder bewusst, und sie wiederholte:
„Hey.“
Da ließ er von ihr ab, stützte sich auf und betrachtete sie besorgt.
„Habe ich dir wehgetan?“
Nein, dachte Lea, konnte aber nur den Kopf schütteln. Denn nun sah sie seine Augen wieder. Sie waren inzwischen ganz schwarz geworden, bohrten sich in ihren Körper und ihre Seele hinein. Gott, für solche Augen brauchte der Mann eigentlich einen Waffenschein. Sein leicht geöffneter Mund war ganz rot und geschwollen vor lauter Küssen. Ihr Mund sah wahrscheinlich genauso aus. Und dann diese total verwuschelten Haare. Wie sollte da eine Frau gedanklich einen halbwegs vernünftigen Satz formulieren, geschweige denn, ihn auch aussprechen. Wenn doch das ganze Blut aus dem Kopf verschwunden war und sich in tieferen Regionen versammelt hatte um dort ein Fest der sinnlichen Freude vorzubereiten.
Ob es ihm genauso erging wie ihr?
„Da bin ich froh“, sagte er da.
Worüber?
Ach ja. Dass er ihr nicht weh getan hatte.
„Ich habe nämlich keine Lust mehr, aufzuhören. Und weißt du, was?“
Wieder schüttelte Lea den Kopf. Sie hatte wohl das Sprechen verlernt.
„Da gibt es noch einige Sommersrossen, die ich nicht gezählt habe. Und ganz viele Stellen an dir, die ich noch kennenlernen möchte. Und wir haben zu viel an. Oder?“
Erleichtert lächelnd nickte Lea. Er hatte sie verstanden. Und sein Lächeln, frech und sexy, sagte ihr, dass ein wunderbarer Nachmittag vor ihr lag.
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