Giulia
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chnuesi
Gast






Beitrag Verfasst am: 19.12.2008, 11:59    Titel:   

Kapitel 32
Im Verlaufe des Abends lernte Keanu Giulias Verwandtschaft in Fotoalben und Videoaufnamen kennen. Obwohl die Schwester ihrer Mutter so weit weg von ihr lebte, hatte Giulia eine Enge Bezieuhung zu ihr. Antonia hatte eigentlich nach dem tragischen Tod von Clara Giulia zu sich nehmen wollen aber Adriano senjor, Giulias Vater wollte sie nicht weggeben. Dann als dieser nur ein Jahr später starb, da hatten Alfonso und Antonia ihren kleinen Paulo in Süditalien eingepackt und waren für vier Jahre auf dem Gut der Rovideres eingekehrt. Aber Alfonso hatte mit den neumodischen Ansichten Adrianos Mühe, dieser hatte Önologie studiert und wollte den Betrieb auf die neuesten Methoden umstellen. Es kam zum Streit, und Alfonso wusste, Adriano war der Erbe, schlussendlich würde er das Gut führen.Es war für alle besser, dass sie sich trennten. Und als dann Giulia mit Onkel Al und Tante Antonia mit nach Californien auswandern sollte, da hatte sich die inzwischen fünf Jährige geweigert. Sie und Adriano konnte man nicht trennen, die beiden hingen zu sehr aneinander. Kam noch dazu, dass mit der einen Haushälterin die damals auf dem Gut arbeitete, jemand da war, der sehr gut für die Kleine sorgte. Antonia hatte Giulia aber oft besucht. Wann immer Paulo Schulferien hatte, war sie in Locarno. Alfonso redete Adriano bewusst seit dem Eklat nie mehr in die Arbeit hinein, statt dessen vertrieb er den Wein in den Staaten und das mit grossem Erfolg und weder Giulia noch Adriano waren wegen der nicht ganz unproblematischen Vergangenheit in irgend einer Weise noch nachtragend. Zusammen war man sich bewusst, das harte Schicksal hatte sie nicht unbedingt nur gut handeln lassen.... schlussendlich war aber alles zum Besten gekommen! Das war was zählte.

Die nächsten Tage waren geprägt von um und einpacken was für die Weihnachtstage und der anschliessenden Zeit in Locarno nötig war, für Giulia war das nicht viel, anders sah das für Keanu aus. Er überlegte es sich mindestens zwei seiner Motorräder in die Schweiz überführen zu lassen, das selbe hatte er mit einem Gitarrenbass vor mit ein paar Gemälden und mit Kleidung die er in Capri nicht benötigte, das alles wurde mit Glob-Sped erst mal zu Giulias Wohnung befördert. Dann hatte Keanu noch einiges mit Erwin und mit Regisseuren zu besprechen, denn im Neuen Jahr, da war eigentlich ein Samurai Epos geplant und der Dreh dafür war ausgerechnet in die Zeit in Japan angesetzt worden, wo er vermutlich Vater werden würde. Man musste die Produzenten und den Regisseur darüber informieren und auch reichliches überlegen löste das Probelm nicht. Keanu musste den Grund für die Verschiebung angeben. Das bedeutete, dass damit in nicht mal ganz einem Monat, die Öffentlichkeit zur Kenntnis nehmen musste, dass Keanu erstens nicht mehr zu haben war und zweitens dass er im Begriff war eine Familie zu gründen. Das schlug ein wie eine Bombe in L A, glücklicherweise aber war Keanu und Giulia zu dem Zeitpunkt bereits abgereist.

Kim war für Giulia eine echte Überraschung. Sie hatte es fertig gebracht in ihrem Haus eine entspannte, gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Nicht nur dass es ziemlich locker zu und her ging, nein Kim hatte auch dafür gesorgt, dass Giulia einfach gar nichts zu tun hatte. Sie war dazu fast gezwungen worden, sich mal auszuruhen! Und wenn sie doch mal in die Küche kam um zu helfen, dann wurde sie von Kim mit den Worten verscheucht: „Ich will doch, dass das kleine kein Schreihals wird, je mehr Ruhe du hast, desto besser wird’s nachher!“ Die Insel war um diese Jahreszeit ziemlich leer, Touristen waren nur einzelne hier und so genoss es Keanu, in der Woche jeden Tag mit Giulia der Küste entlang zu spazieren. Oft sassen sie bei den Klippen auf einer Bank, schauten raus aufs Meer, redeten über vieles aber noch mehr schwiegen sie zusammen, genossen die Nähe des anderen und waren einfach nur zufrieden und glücklich!

Der Jahreswechsel kam. In Locarno Monti war Schnee gefallen. Das war zwar nichts ungewöhnliches, aber das dieser liegenblieb schon. Die Villa Marinioni sah mit weissen Kleid besonders festlich aus. Die Tessienerpalmen hatten alle eine weisse Haube und das neoklassizistische Gebäude wirkte beeindruckend gross. Als Keanu bei der Besichtigung die Terasse mit dem Ausblick auf den See sah, war für ihn der Kauf eine beschlossene Sache, aber er sagte kein Wort darüber zu Giulia. Er wollte, dass sie ihren Wunsch unbeeinflusst von ihm sagen sollte. Aber das musste sie nicht. Sie hatte das Haus bisher immer nur von aussen gesehen, jetzt, wo sie die Räume innen eines nach dem anderen ansah, sagte sie nichts, staunte nur und ihre Augen begannen zu glänzen. Hell war es, alles in einem warmen Gelb gestichen und mit sandfarbenen Steinböden verlegt. Im Wohnzimmer gab es einen grossen Kamin. Eine kubische Stitzgruppe in weinrot stand davor und zur Seite hin die grossen Fenster zur Terrasse. Nur zwei der fünf Schlafzimmer waren möbliert. Jeweils mit einem grossen Bett in Mahagoni und mit fünftürigen Schränken. Ein Ankleidezimmer, wie es in Hollywood hatte, fehlte, was Keanu etwas erstaunte, denn zu einer Villa, da wäre das in den USA undenkbar gewesen.
„Das ist schweizer Bescheidenheit!“ sagte Giulia und lachte! Die drei anderen Zimmer waren von den Martinionis damals für die Kinder gestaltet worden, desshalb hatte es dort farbenfrohe Tapeten an den Wänden. Dasjenige gleich über den Gang war in hellem blau und gelb. Giulia blieb in er Tür stehen und strich sich instinktiv über ihr schon leicht sichtbares Bächlein.
„Und... Liebes.... was sagst du?“ Fragte er.
„Ich... ach.... es ist wunderschön.... aber bestimmt viel zu teuer!“
Keanu schüttelte den Kopf.
„Amata... abgesehen davon, dass Geld hier überhaupt keine Rolle spielt weil wir uns das leisten können.... ich möchte hier mit euch wohnen!“
„Aber es ist so gross, das ...na ja das schaffe ich alleine nicht!“
Keanu grinste breit... „Brauchst du doch auch nicht! Da werden wir eine Haushaltshilfe anstellen!“
Giulia schaute ihn von der Seite an, legte ihren Kopf schräg, zwirbelte eine Haarsträne um ihren Finger und sagte dann: „Sag Amato.... willst du mir beibringen, dass ich wie eine von den Reichen hier leben soll?“
„Jein... ich möchte dass wir uns so einrichten wie es uns gefällt.... aber ich möchte nicht... dass ich eine solche Jetsetsumawuscha in meinem Bett liegen habe!“
„Und …. du sagst wir können uns das leisten?“ Fragte sie nochmals vorsichtig.
Jetzt musste Keanu laut lachen. „Nun.... Liebes.... em wenn du mein Vermögen gerne ganz genau aufgelistet sehen möchtest, dann rufe ich Barnes gleich an, damit er mir die letzten Auszüge schickt! Aber vielleicht glaubst du es mir auch so.... wir könnten uns so in etwa 16 solcher Villen leisten und hätten noch immer genug um eine zwanzig köpfige Familie, meine Mitarbeiter und meine Schwestern und meine Mutter bis an mein Lebenende durchzufüttern, ohne dass ich dafür eigentlich noch arbeiten müsste!“ Sagte er und fuhr fort. „ Aber... Amata..... glaub mir, das ist das erste und einzige mal dass ich mit dir über Geld sprechen werde! Glaub mir wir haben es ….. du kannst dir jedes Montatende die Zahlen gerne ansehen, ich werde Barnes das sagen, aber darüber reden mag ich nicht!“
Giulia schluckte, schaute ihn fassungslos an und sagte dann ganz leise: „Du wirst wohl einer der grössten Steuerzahler in Locarno werden!“
Er nickte. „Das ist durchaus möglich! Aber es interessiert mich eigentlich nicht!... Was ich wissen will ist dies, möchtest du hier leben?“ Sagte er leicht ungehalten.
Sie nickte und sagte dann: „Ja und das hier, dass wird Sina's Zimmer!“
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chnuesi
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Beitrag Verfasst am: 19.12.2008, 18:26    Titel:   

Kapitel 33
Er umarmte sie von hinten, drückte sein Gesicht in ihre Halsbeuge und flüsterte ihr ins Ohr: „Weisst du eigentlich wie glücklich du mich machst? Jetzt werde ich das Haus überschreiben lassen auf uns beide und Barnes, der wird gucken dass es bezahlt wird!“
„Und wann werden wir einziehen?“ Fragte nun Giulia.
„Dieser Kümmerli von der Orgent Immobilienfirma sagte, wenn wir heute unterschreiben und das Geld morgen überwiesen wird, dann können wir, wann immer wir wollen!“
„Und kann man so schnell so viel Geld überweisen lassen?“
„Jetzt redest du ja schon wieder vom Geld.... Amata... na gut ich sags dir, wenn man es flüssig hat, kann man es sogar mit einem einzigen Mausklick sofort überweisen lassen!“
„Und.... machst du das?“ Sagte sie und drehte sich in seinen Armen zu ihm um.
„Hm.... ich hab das Labtop hier und Barnes ist glaube ich im Büro in L A.... wenn du möchtest, dann rufe ich den Kümmerli an, wir unterschreiben gleich und dann darfts du klicken!“
„Wirklich?“
„Klar doch!“

Der Kümmerli kam und so schnell wie der da war, musste Keanu annehmen dass er in dem Restaurant am Anfang der Strasse wohl gewartet hatte, bis sie sich melden würden. Giulia konnte tatsächlich auf der geschützten Verbindung mit Barnes, Keanu's Treuhänder die Transaktion starten,
denn Keanu hatte ihn angerufen und da dieser über eine Vollmacht verfügte, war dies wirklich so schnell möglich. Nach nicht mal zwei Stunden, waren Giulia Rovidere und Keanu Reeves je zu gleichen Teilen die neuen Besitzer der Martinioni Villa; und die würde wohl in Windeseile in Locarno umgetauft werden.
Beide spazierten sie langsam den steilen Steig hinunter zu der Pension und dort trank Keanu erst mal einen Capuchino in der Küche der kleinen Wohnung. Giulia mochte schon seit geraumer Zeit den Kaffee nicht mehr riechen, so legte sie sich aufs Bett während Keanu laut überlegte wie sie das Haus fertig einrichten würden. Sina's Zimmer sollte helle Möbel bekommen, eines dieser tollen Kinderbettchen, dass mitwachsen konnte, indem man mit mehreren Teilen den Schlafplatz vergrössern konnte und die Gitterstäbe irgendwann weglassen konnte. Das hintere Schlafzimmer am Ende des Ganges, das , das Fenster auf den Hof und die Garageneinfahrt hatte, würden sie so belassen und das würde dann das Gästezimmer werden und die beiden anderen Kinderzimmer, die bekämen vorderhand einfach nur Gästebetten, später, wenn da vielleicht noch Familienzuwachs kommen sollte, dann würden daraus wieder Kinderzimmer.
Unten im Keller da würde der eine Raum zum Musik/Krach/Band/Haudrauf Zimmer umgebaut werden. Und der andere Raum, der bereits einen Hometrainer beherbergte, der würde zum Fitnessraum umgebaut, war keine grosse Sache, denn dort hatte es bereits Dusche, Sauna, Wirlpool und ein zehn Meter langes Schwimmbecken. Für einen Weinkeller war auch noch Platz neben der Garage und was Giulia sich wünschte, ein Spielzimmer, wo Kinder auch bei schlechten Wetter mit Dreirädern, Velos und dergleichen sich austoben konnten, dafür war auch noch Platz genug. Während sie so am nachdenken waren sagte Keanu plötzlich:
„Wie wär's, wenn wir Bettwäsche und Kleider einpacken und heute schon im neuen zu Hause schlafen?“ Fragte Keanu und schaute sie lächelnd an. „Ich hätte grosse Lust das schöne Schlafzimmer einzuweihen!“
Giulia setzte sich im Bett auf und schaute ihn lächelnd an. „Wenn ich heute noch viel tragen muss, dann fürchte ich, weihen wir das Bett dort nicht so ein , wie du das möchtest!“
„Hm... und wenn ich Adriano anrufe und er mir helfen wird die Taschen dort hinauf zu bringen und einzuräumen und die Motorräder in die Garage zu stellen, Amata dann werde ich dich zum Grottino Ritz ausführen und danach.... na du weisst schon!“
Sie verdrehte die Augen vielsagend und meinte dann: „Selber Schuld wenn du von Adriano dann aufgezogen wirst, der wird auch wenn du keine Begründung für diese Hals über Kopf Aktion abgiebst, sofort wissen was da läuft!“
„Amata.... das Risiko gehe ich gerne ein... eine Frau wie du in einem Bett wie das dort und in einem Haus das uns beiden gehört.......

Adriano stand punkt fünf Uhr vor der Türe, hatte ein breites Grinsen im Gesicht und klopfte Keanu wohlwissend auf die Schulter.
„Na.... ich habs ja gewusst, dass du sie kaufen wirst!“
„Wir.. Adriano, die Villa gehört zur Hälfte auch deiner Schwester.“
„Mensch... Keanu... also, ich mein... uf... na ja, solche Geschenke macht man doch zu grossen Festen! Oder?“
Giulia war aufgestanden, sie hatte ihren Bruder doch seit Anfang Dezember nicht mehr gesehen und sie hatte ihm auch nicht gesagt dass er bals Onkel würde. Sie hatte ihm die ganze Zeit über nicht einmal angerufen und jetzt hatte sie ein schlechtes Gewissen; sie hoffte dass er es nicht etwa schon durch die Presse mitbekommen hatte.
„Bruderherz.... diese Wohnung wäre zu klein für drei, weisst du!“
„Wieso... wer kommt denn noch, etwa deine Mutter Keanu?“
Der lachte und meinte: „Nein, Mom würde bestimmt nicht bei mir wohnen wollen!“
„Aber... „ Meinte Adriano und sah seine Schwester an die nun im Profil vor dem Balkonfenster stand.
„Giulia! Mader mia... ihr habt... nein... also das ist ja n'Ding!“
„Onkel Adriano... !“ Sagte sie verschmitzt.
„das hier braucht ein Kinderzimmer!“ und zeigte auf ihr noch kleines aber so dennoch sichtbares Bäuchlein.
Jetzt lachte Adriano und schüttelte immer wieder den Kopf. „Nun, denn... das ist ein Grund für mehr Platz! In der Tat!“
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chnuesi
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Beitrag Verfasst am: 30.12.2008, 01:25    Titel:   

Kapitel 34
Das Licht viel samtig weich auf ihr Haar das im Mondschein einen bläulichen Glanz hatte. Sie bog sich ihm entgegen zeigte ihm ungehemmt ihre ganze Erregung. Ihr Athem ging schwer und und ihre wunderschönen Brüste, die deutlich in den letzten Wochen grösser geworden waren waren so seidig weich..... nein es gab keinen Zweifel, er hielt für ihn die wundervollste aller Frauen in seinen Armen. Er küsste sie wieder und wieder, strich mit seinen grossen Händen über jede ihrer Hüften über ihr deutlich sichtbares Bäuchlein wo er kurz inne hielt und mit seinem Mund einen zärtlichen Kuss platzierte. Längst war klar was er für diese beiden Menschen empfand. Sina und Giulia, seine Mädchen! Seine Frauen!
Keuchend hielt er inne. „Giulia, Amata.... bitte..... lass es uns bald tun!“ Sagte er und schaute in ihre Augen die ihn nun gebannt anschauten. „Ja... Keanu Amato, ja, bitte!“
„Das meine ich nicht!“
„Und ich meine beides!“sagte sie noch immer nach Atem schnappend!
Er schaute sie mit einem strahlenden Lachen an. „Wie schnell geht es denn hier in Locarno!“
„Was jetzt, Liebe machen oder heiraten?“ Fragte sie nun ebenso strahlend.
„Hm... das erste bestimmen wir beide wohl selber.... nein heiraten, Amata!“
„Drei Wochen, wie überall in der Schweiz!“
„So lange? Muss wohl schwierig sein für die Schweizer!“
„Nein.... nicht schwierig, nur, da wird die Öffentlichkeit drei Wochen lang ganz offiziell gefragt, ob jemand dagegen ist das diese beiden Menschen heiraten wollen!“
„Was? Aber jetzt nimmst Du mich auf den Arm!“
„Nein!“ fuhr sie lachend fort! „Bräutigam und Braut werden ganz offiziell am Rathaus in einem Schaukasten sogenannt ausgehängt! Jeder kann dann sehen wann wer heiratet, und wenn jemand berechtigt Einsprache erhebt! Tja dann geht es eben nicht!“
Keanu schüttelte den Kopf, „Was sind den berechtigte Einsprachen!“
„Eine bestehende Ehe zum Beispiel! Oder einer von beiden ist in einem Zölibatären Orden! Oder ein katholischer Pfarrer! Oder noch nicht länger als zwei Wochen geschieden. „
„Ah! Genau nehmen es hier die Behörden!“
„Hm... ja!“
„Aber..... Amata, wenn ich und Du da in diesem Kasten stehen, kannst Du Dir vorstellen was das bedeutet...... ? Irgend jemand verkauft diese Info an die Presse und dann ist der Teufel los in ganz Locarno!“
„Stimmt! Aber.... ich glaube wenn wir mit dem Stadtpräsidenten reden, dann finden wir eine Lösung die das verhindert und trotzdem dem Gesetz genüge getan wird!“
„Dann lass uns morgen in Stadthaus gehen!“ Sagte er bestimmt.
„Gerne!“
„Dann kann ich gleich auch fragen ob man Schweizer werden kann und Canadier bleiben darf..“
„Darf man, in der Schweiz wird Doppelbürgerschaft toleriert, aber, Amato, Du kannst frühestens nach der Hochzeit in fünf Jahren Schweizer werden!“
„Ah.... ne... hängen die mich dann so lange in den Schaukasten?“
Giulia musste schallend lachen. „Nein..... hihi, Nein, das ist nur so ein Gesetz um Scheinehen zu verhindern!“
„Scheinehen??“
„Ja, sie mal es gibt es immer wieder das ein Schweizer oder Schweizerin einen ausländischen Menschen heiratet um ihm dadurch nur die uneingeschränkte Aufenthalstbewilligung zu ermöglichen und das würde wenn man bei der Heirat automatisch Schweizer würde nicht besser! Das war nämlich früher so und seit einigen Jahren ist das eben mit der Fünfjahresklausel geregelt worden. Aber stell Dir vor, wenn Du fünf Jahre hier gewohnt hast und noch mit mir verheiratet bist, dann wirst Du praktisch fast von alleine Schweizer, wenn Du den Antrag gestellt hast!“
„Das geht ja unglaublich langsam in dem Land!“
„Hm ja.... stimmt!“
„Und mit etwas Geld geht’s schneller?“
„Nein.... wo denkst Du hin, hier sind alle gleich..... meistens jedenfalls, wir sind keine Italiener Keanu.... hier kannst und solltest Du niemanden schmieren, das könnte für Dich bös ins Auge gehen!“
„Ok, ok...... wir werden drei Wochen warten und danach stelle ich den Antrag und in genau fünf Jahren an unserem fünften Hochzeitstag will ich diesen tollen in Leder gebundenen roten Pass in meinen Händen halten!“
„Amato!“
„Hm....?“
„Aber zuerst lass und endlich Liebe machen ja!“
Er lachte und küsste sie belustigt nur um schon nach kurzem in voller Leidenschaft ihrem Wunsch nachzukommen.
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chnuesi
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Beitrag Verfasst am: 05.01.2009, 09:54    Titel:   

Kapitel 35
Er schaute schnell auf die Uhr im Kreissaal. Ja, ja er hätte nicht zu schauen brauchen, er hatte es ja geträumt, Sina würde genau um fünf Uhr zweiunddreissig zur Welt kommen. Und die Uhr zeigte nun fünf Uhr fünfunddreissig an. Die Hebamme lächelte und schnitt gekonnt die abgeklemmte Nabelschnur durch und der Arzt war mit dem Absaugen des Fuchtwassers aus der Lunge längst fertig. Sie wimmerte ein wenig,seine Tochter die nun die Hebamme vorsichtig in seine Arme legte. Diese blinzelte und verzog ihr Mündchen zu einem kleinen typischen krämpfchen Lächeln. Und damit hatte sie Mutter und Vater vollends in ihren Bann geschlagen.
„Wie soll sie denn heissen?“ Fragte nun der Arzt. „Sina, Patizia“ sagte Giulia und Keanu im Chor und begannen zu lachen. Keanu brachte die Kleine zu Giulia und legte sie in die Arme seiner Frau.
Diese war zwar eindeutig gezeichnet von der schwierigen Geburt aber.... wie es die Natur so wollte, sie strahlte ihr Kind an und dann auch ihren Ehemann. Dieser legte den Kopf schief und betrachtete das Neugebohrene ununterbrochen. „Und.... sieht sie so aus, wie du sie gesehen hattest?“ Fragte Giulia ihn. Er nickte nur gerührt und fühlte wie sich eine kleine Träne aus seinem Augenwinkel den Weg über die Wange in seinen Bart bahnte.
Erst die kleine Hochzeit, oben auf dem Monte Bré die der Stadtpräsident in aller Heimlichkeit organiesiert hatte, der den dreiwöchigen Aushang einfach in ein Nachbardorf verlegte wo der Gemeindeschreiber diese so platzierte, dass es nur jemand, den man darauf aufmerksam gemacht hätte auch bemerken konnte und die kurze aber schöne Reise nach Hawai an die Sonne zogen vor seinem inneren Auge vorüber und er lächelte noch mehr. Dann seine Arbeit, die er deutlich anders einteilte. Giulia liess es sich nicht nehmen, sie wollte das kennenlernen und sie übernahm vieles was vorher Janey Bergham gemacht hatte. Sie wurde seine Assistentin am Set und sie war um Längen besser als es Janey je gewesen war, denn sie konnte kochen, sie wusste in kürzester Zeit wo die Requisiten verstaut waren oder hatte welche die von der Filmcrew vergessen worden waren in kuzer Zeit aufgetrieben. Und Janey... die genoss es, statt dessen im Haus an der Trasher Ave für alles rund herum zu sorgen . Das war eine wunderbare Lösung.
„Wollen sie sie baden Singnore Reeves?“ Fragte die Hebamme.
„Gerne!“
Giulia legte Sina wieder in die Arme des frisch gebackenen Vaters und dieser trug sie so stolz hinüber zu der kleinen Wanne das Giulia lachen musste.
Glücklich zu sein, das war ein Geschenk, eines dass man weder selber herstellen konnte noch sicher sein konnte dass es immer so bleiben würde, wurde ihr schlagartig klar. Nein …... man konnte nur dazu Sorge tragen. Und genau das würde sie tun.
Ende
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