47Ronin 22.11.2012 im Kino
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Herr Aust... sie sprechen uns aus dem Herzen! 19.11.2010 |
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Geschrieben von Chnuesi
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Friday, 19 November 2010 |
Aus der Elle 2010: MENSCHEN Keanu Reeves Für eine geheimnisvolle Ausstrahlung muss ein Mann Dinge tun, die keine Frau versteht. Zum Beispiel stundenlang ziellos mit dem Motorrad umherfahren ...
Ein teures Motorrad rast durch die nächtlichen Hollywood Hills. In der Kurve beleuchtet eine Straßenlaterne kurz das Gesicht des Fahrers. Dann verschwindet es wieder in der Dunkelheit. Der Geruch von Abgasen vermischt sich mit dem Duft von Blumen und Thymian. Es könnte Keanu Reeves gewesen sein, der da gerade an uns vorbeigesaust ist - ein geheimnisvoller Reisender in der kalifornischen Nacht. Wenn er nachdenken, sich entspannen oder einfach an gar nichts mehr denken will, schwingt er sich auf eine seiner geliebten Maschinen und fährt los. Ziel unbekannt. Ähnlich flüchtig wirken Keanu Reeves’ Auftritte in der Öffentlichkeit. Nur um seine Filme zu präsentieren, begibt er sich so sparsam dosiert wie irgend möglich ins Helle, um anschließend schnell wieder im Schutz der Privatsphäre zu verschwinden. Auf Hollywoodpartys oder an den angesagten Hotspots im Großraum Los Angeles wird man ihn vergeblich suchen. In einer Traumfabrik, die ständig mehr von ihrem Zauber verliert, hat er sich sein Mysterium bewahrt. Und so bleibt uns nur die Standbildtaste der Fernbedienung unseres DVD-Rekorders, wollen wir ihn einen Moment lang festhalten.
WAS WIR SCHON IMMER ÜBER KEANU REAVES WISSEN WOLLTEN Sein Vorname, das Erbe eines hawaiianischen Vorfahren, bedeutet so viel wie "kühle Brise über den Bergen" - und scheint Programm geworden zu sein. Die Brise kommt und geht, sanft, doch unkontrollierbar. Schon seine Jugend scheint aus ständigen Szenenwechseln zu bestehen. Geboren in Beirut, lebt er später mit Mutter Patricia und Schwester Kim erst in New York, dann in Toronto. Als seine Eltern sich scheiden lassen, ist er gerade einmal zwei Jahre alt. Mit 15 fängt er an, Schauspieler zu werden. Inzwischen hat Keanu Reeves beinahe alles gespielt: Stricher, Außerirdische, Computerhacker, Engel. Er war Teenie-Idol, Actionstar, Low-Budget-Held und ist sich nie zu schade, kleine, aber besondere Nebenrollen zu spielen, wie in seinem neuen Film "Pippa Lee" an der Seite von Robin Wright Penn (Start: 1. 7.2010). Und auch hier gibt es sie wieder, diese Keanu-Momente. Bekannt und weltberühmt geworden durch Filme wie "Matrix". Oder "Speed". Szenen, in denen er sich plötzlich zur Kamera dreht und mit seinen tiefdunkelbraunen Augen direkt in die Linse schaut. Damit schafft er es, in jedem Einzelnen, der da im Zuschauerraum sitzt, etwas auszulösen. Jeder hat für sich das Gefühl, Zeuge zu werden. Jeder sieht etwas anderes. Irgendeinen - womöglich verlorenen - Teil von sich. Und alle glauben fest daran, etwas Wahres und Einzigartiges zu sehen. Das ist Kunst!
Manchmal freue ich mich kurz über Erfolg. Einen Nachmittag lang. Aber Erfolg und Glück haben nichts miteinander zu tun
Immer wieder verzichtet Keanu Reeves auf mehrere Millionen Dollar seiner Gage, damit die Produktion kostspielige Co-Stars wie Al Pacino verpflichten kann. Und überhaupt scheint Geld für ihn in erster Linie dazu da zu sein, um es weiterzureichen: "Es ist schön, dass ich mit meinem Geld Menschen helfen kann, die es gerade nötig haben. Freunde und Familie zum Beispiel. Ich spende auch Geld für Schulen. Oder andere Institutionen. Es ist doch so: Menschen hören mir zu, wenn ich mich für etwas einsetze. Kürzlich habe ich ein Projekt unterstützt,das gegen die globale Erwärmung kämpft. Wäre ich unbekannt, würde das wahrscheinlich niemanden interessieren", sagt Keanu Reeves ziemlich abgeklärt. Das ist eine gute, erfüllende Seite des Erfolgs. Ansonsten "… korrelieren Erfolg und persönliches Glück aber kaum, denn Beruf und Privatleben sind zwei unterschiedliche, weit voneinander entfernte Welten. Manchmal freue ich mich kurz über Erfolg. Das geschieht an bestimmten Nachmittagen. Aber ich habe gelernt, ihn ganz anders zu betrachten als früher. Erfolg bedeutet allein, dass ich einen Film machen kann, der mir am Herzen liegt."
DIE MYSTISCHE AURA VON KEANU REEVES Am 2. September wird Keanu Reeves 46 Jahre alt, sieht aber auf wundersame Weise immer noch zehn Jahre jünger aus. "Deswegen ist es als gleichaltrige Frau so deprimierend, mit ihm vor der Kamera zu stehen", scherzt Kollegin Robin Wright Penn. Ob Rauschebart oder wild in alle Richtungen abstehende Haare - wer von der Natur mit einem so wohlmodellierten Gesicht ausgestattet wurde, kann ruhig auch etwas nachlässig sein, was das Styling angeht. Noch vor wenigen Jahren erschien er in nur notdürftig mit Paketband reparierten Schuhen zu Interviews. Seine Schüchternheit im Gespräch mit Journalisten ist legendär. Doch mit zunehmendem Alter absolviert er auch solche Termine mit wachsender Lässigkeit. Kaum wiederzuerkennen ist er sogar, wenn er von einer "romantischen Science-Fiction-Komödie" erzählt, seinem Lieblingsprojekt, das er im Idealfall selbst inszenieren und produzieren würde. Mit Händen und Füßen schildert er die skurrile Geschichte zweier Liebender im Weltraum. Dabei wirkt er so überzeugend, dass man ihm sofort ein paar Millionen zur Finanzierung überlassen würde, hätte man sie übrig. Und wenn er nicht arbeitet und Motorrad fährt. Was tut er dann? "Vor ein paar Jahren habe ich ein Haus gekauft, und viele meiner Freunde haben jetzt Kinder. Also lade ich sie ein. Dann springen fünf Kiddies im Pool herum, dieEltern mixen Cocktails und einer heizt den Grill an. Das ist schön", sagt er fast lächelnd. Ein Keanu-Moment. In den vergangenen Jahren scheint dieser große Junge tatsächlich auf seine Art erwachsen geworden zu sein. Im Kino können wir noch herrlich mit ihm leiden. Im wahren Leben müssen wir uns keine Sorgen mehr um ihn machen. CHRISTIAN AUST _________________
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Danke, Conchi! Also ich finde das Ph...
Danke Conchi für den Scan. Na ja un...
Danke für das Vid - sehr gut gelungen...
Hallo Conchi, wünsche Dir und allen ...