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Los Angeles, Kalifornien: 27.03.2008 Ich würde gerne tanzen und singen
Keanu Reeves überraschte die Reporter mit dieser Antwort während einer vor kurzem stattgefundenen Pressekonferenz, als ein Journalist ihn fragte, ob es etwas gäbe, was er gerne zum ersten Mal ausprobieren würde. Der Schauspieler, der als extrem scheu und zurückhaltend gilt, hatte sich anscheinen bereits Gedanken darüber gemacht.
Als der angenehm überraschte Journalist fragte, ob Keanu das ernst meine, lächelte dieser und antwortete "Ja, aber niemand bietet mir eine solche Rolle an, also werde ich den Film wohl selbst schreiben müssen. Das wäre ein Brüller!"
Danach gefragt, ob er eine gute Stimme habe und singen könne, antwortete der Schauspieler aus "Matrix" und "Speed": "Ich werde evtl. meine Stimme finden müssen." Vielleicht könne er in einem Film-Musical mitwirken? Antwort: "Ich weiß nicht."
Keine Politik Er ist der Ansicht, daß Johnny Depp, der für "Sweeney Todd" zum ersten Mal auf der Leinwand gesungen hat, "fantastisch" war. Bei genauerem Überlegen ist Keanus filmisch-musikalisches Streben gar nicht so weit hergeholt. Wie Johnny, spielte auch er bei seiner Band "Dogstar" als Bassist und sang auch gelegentlich.
Der zurückhaltende Schauspieler, der z. Zt. seinen neuen Film , das Polizei-Drama "Street Kings", vorstellt, bemühte sich tapfer, das Interview durchzustehen, wie auch schon in der Vergangenheit. Er tat sein Bestes, alle Fragen - außer den politischen - zu beantworten.
"Heute morgen werde ich keine politischen Ansichten anbieten" sagte er, als er gefragt wurde, welchen US-Präsidentschaftskandidaten er unterstütze. Er verweigerte höflich die Antwort auf eine andere politische Frage, indem er sagte "Ich würde gerne darauf antworten, aber ich denke, dies ist nicht der richtige Ort dafür."
Er neigte dazu, die Augen niederzuschlagen, als er einige unangenehme Fragen anging. Er glättete das Tischtuch mehrmals mit den Händen oder trommelte mit den Fingern auf dem Tisch herum. Wenn ihn Fragen überraschten, weil sie zu direkt oder zu neugierig waren, riß er die Augen auf und brach in Lachen aus.
In "Street Kings" spielt der 43-jährige Keanu, der sagte, er wolle in diesem Film "reifere Beziehungen und Gefühle zeigen" Tom Ludlow, einen Polizisten aus L. A., der versucht, den Tod seiner Frau zu verarbeiten. Als er in den Mord an einem Kollegen verwickelt wid, beginnt Tom die Polizei-Kultur zu hinterfragen. James Ellroy, Meister der L.A.-Kriminalgeschichten (LA Confidential) schrieb am Drehbuch mit, David Ayer (Training Day) führt Regei bei dem Film, in dem außer Keanu noch Forest Whitaker, Chris Evans, Hugh Laurie, Naomie Harris und John Corbett mitspielen.
Ein Reporter machte Keanu ein Kompliment zu seinem reiferen Aussehen auf der Leinwand und in Wirklichkeit, und sagte "aus Keanu ist endlich ein Mann geworden". Der Schauspieler antwortete: "Er sieht älter aus."
Aber Keanu betont, daß er die Schauspielerei immer noch liebt: "Ich bin sehr glücklich, daß ich das tun kann, was ich liebe. Ich liebe die Gelegenheit, zu spielen und die Erfahrungen, die ich durch die Künstler, mit denen ich zusammengearbeitet habe, sammeln konnte."
Auf seine Karriere zurückblickend, die sich vom Status eines Frauenschwarms zum großen Star mit einer Reihe von Erfolgen entwickelt hat, sagte Keanu: "Glücklicherweise hatte ich immer Arbeit und ich hatte die Gelegenheit, an einigen guten Filmen mitzuarbeiten."
Er merkt mit einem Grinsen an: "Falls sie es bemerkt haben - in "Speed" bin ich viel gerannt. In "Street Kings" ließ ich den "Kleinen" (Chris Evans) rennen. Ich fuhr im Auto - weil ich etwas älter und weiser bin. Jetzt komme ich mir vor wie Patrick Swayze damals in Point Break dem "Kleinen" (mir) gegenüber. Ich hatte auf jeden Fall dieses "älterer Kerl/junger Kerl"-Gefühl während dieser Szene mit dem "Kleinen".
Schreckliche Geschichten Er fuhr mit einem Lächeln fort: "Ich renne weniger", sagte er, immer noch lächelnd. "Anstatt herumzurennen, renne ich vielleicht auf eine andere Art und Weise. Tom Ludlow war eine Gelegenheit, reifere Beziehungen und Gefühle auszuloten."
Die technischen Berater des Films - einige davon ehemalige Polizisten - unterrichteten Keanu und erzählten ihm und seinen Co-Stars ihre "Kampfgeschichten".
"Es gab eine Menge schrecklicher Geschichten von diesen Polizisten - verrückte Sachen, die ihnen passiert sind", erzählte Keanu. "Ich versuchte, zu verinnerlichen, was sie fühlten, unter welchem Druck und welcher Verantwortung sie bei der Arbeit stehen - und dann kommen sie nach Hause und versuchen, ein normales Leben zu führen."
Dann plötzlich: "Das war das erste Mal, daß mich ein Regisseur ins Gesicht geschlagen hat, aber ich dachte 'oh, okay, machen wir das'". Es gab einen Kampf zwischen Keanu und David? Er erklärte: "Der Regisseur hat mich dem Typen vorgestellt, mit dem er trainiert. Der sagte, 'laß uns am Mittwoch zu David gehen und miteinander kämpfen''. Das war, als David während des Kampftrainings einen Schlag in Keanus Gesicht landen konnte - einem Gesicht, das von vielen weiblichen Fäns bewundert wird. Seiner gemischten Abstammung (hawaiianisch-chinesischer Vater und englische Mutter) verdankt der Schauspieler sein gutes Aussehen.
Hohe Erwartungen Danach gefragt, wie es mit den Erwartungen für eine Liebesbeziehung in dieser Phase seines Lebens aussieht, brachte er nach einer verblüfften Pause ein "hoch" hervor, dabei blitzten natürlich seine Augen.
Abgesehen davon, daß er hofft, eine Sing-und-Tanz-Rolle zu bekommen, freut sich Keanu derzeit darauf, "The private Lives of Pippa Lee" unter der Regie von Rebecca Miller (Ehefrau von Oscar- und Golden-Globe-Gewinner Daniel Day-Lewis) zu drehen. Rebecca schrieb auch das Drehbuch nach ihrem eigenen Roman. Keanu ist Teil einer Traum-Besetzung: Robin Wright-Penn, Winona Ryder, Monica Bellucci, Maggie Gyllenhaal, Julianne Moore und Alan Arkin. Das ist eine der besten Besetzungslisten der letzten Jahre.
"Rebecca schreibt wirklich großartige, tiefgründige Geschichten", sagte Keanu. "Die Figur, die ich spiele, ist ein Beispiel dafür. Robin Wright spielt eine Frau in ihren 50ern, die eine Midlife-Crisis durchmacht, und ich bin ein Teil davon."
"Was noch?", fragte er laut. "Eine nette kleine romantische Komödie wäre jetzt nicht schlecht. Ich führe Gespräche mit (dem Regisseur) Roger Mitchell über ein Projekt, das spannend werden könnte." Später in diesem Jahr steht noch "Der Tag, an dem die Erde still stand" an, ein Remake des 1950er Science-Fiction-Klassikers. Keanu spielt darin ein Alien.
Unvermeidlich, daß "Matrix" erwähnt wurde - was diese filmischen Meilensteine für ihn (beruflich und persönlich) bedeuten? "Sie werden wohl am Ende einige der besseren Höhepunkte meines Lebens sein", antwortete er. "Den 1. und 2. Teil zu drehen... war wahrscheinlich die härteste Arbeit, die ich je gemacht habe. Und wahrscheinlich auch einige der besten Arbeiten, die ich je gemacht habe." Danke Schnurrli für's ausgraben und Patfoot für's aus dem Englischen übersetzen!
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Danke für das Vid - sehr gut gelungen...
Hallo Conchi, wünsche Dir und allen ...
Ein frohes Fest und einen guten Rutsc...
Der Walli sieht ja wirklich toll aus....
Der ist gut....ihr dürft dabei mitwir...