Tele Interview(Momentan tröpfeln sie überall herein, die vielen Interviews rund um den Film TDTESS und Keanu! Und sie gleichen sich alle mehr oder weniger, anstatt hier immer wieder das gleiche herein zu stellen, machen wir dies hier, da aus dem schweizer Pressehaus Ringier für all die anderen hin! Wenn wir Scans von anderen erhalten, oder Abschriften, die eben nichts wirklich neues beinhalten, dann kannst Du diese in unserem Archiv im Forum finden! Schön nach Datum und Jahr geordnet, manche in englisch, einige deutsch übersetzt und natürlich diejenigen der deutschsprachigen Presse in deutsch! Fürs abtippen und aufstöbern: Danke herzlich Teddybär!)
Der «Matrix»-Star Keanu Reeves über seine Liebe zum Motorrad, seine momentanen Lieblingsbücher und warum er an Ausserirdische glaubt.
TELE: Glauben Sie an Ausserirdische? Keanu Reeves: Ich denke, wir sind sicher nicht die einzigen Lebewesen im Universum. Natürlich wissen wir nicht, wann wir auf die «Anderen» treffen werden. Aber eines Tages wird es so weit sein.
TELE:Sie spielen im Remake «The Day the Earth Stood Still» den Alien Klaatu. Dabei mögen Sie doch gar keine Neuverfilmungen. Keanu Reeves:Ja, aber nachdem ich das Skript gelesen hatte, wollte ich Klaatu unbedingt spielen. Als Kind war ich ein grosser Fan des Films.
TELE:Es gibt wohl kaum jemanden, der einen Alien perfekter spielen könnte … Keanu Reeves:Finden Sie? Eine solche Rolle zu spielen, ist ziemlich heikel. Es kann schnell lächerlich wirken.
TELE:Hollywood-Stars leben manchmal auch wie auf einem anderen Planeten. Ist es schwierig für Sie, vom privaten Keanu auf den Filmstar umzuschalten? Keanu Reeves:Ich mache da keinen Unterschied. Es macht mir Spass, zu einer Filmpremiere zu gehen. Und es macht mir Spass, in New York mit der U-Bahn zu fahren. Es sind die Paparazzi, die auf einer künstlichen Trennung von Star und Privatperson bestehen. Es bringt offensichtlich viel Geld, uns dabei zu fotografieren, wie wir den Müll rausbringen oder die Zeitung holen.
TELE:Hassen Sie Paparazzi? Keanu Reeves:Ja, sie sind eine Plage. Ich habe gerade einen Prozess gegen einen gewonnen, der behauptet hat, ich hätte ihn mit meinem Auto umgefahren. Dabei war er nur über den Randstein gestolpert.
TELE:Zur Entspannung kurven Sie mit einem Motorrad umher. Sie besitzen unter anderem eine 1974 Norton Commando 850. Kommen Sie denn überhaupt dazu, die Strassen von Los Angeles unsicher zu machen? Keanu Reeves:(Grinst.) Ich nehme mir eben Zeit.
TELE:Sie haben sich beim Motorradfahren schon oft verletzt. Lieben Sie das Risiko? Keanu Reeves:Nein, nein, nein. Ich bin nur ein schlechter Fahrer. Über die Jahre habe ich mir ein paar Zähne ausgeschlagen und mein Fussgelenk gebrochen. Ausserdem habe ich eine Metallplatte in meinem Genick und eine angerissene Milz.
TELE:Keanu heisst auf Hawaiisch kühle Brise über den Bergen. Vielleicht kommt daher Ihre Lust am Motorradfahren. Keanu Reeves:Vielleicht. Der Ausflug auf einem Motorrad ist erfrischend und belebend. Man ist den Elementen ausgesetzt, und man fühlt dies beim Fahren. Und das Beste ist, dass man völlig allein ist.
TELE:Neben dem Motorradfahren lesen Sie bekanntlich auch sehr gern. Was liegt im Moment auf dem Nachttisch? Keanu Reeves:Nun, James Salters «Ein Spiel und ein Zeitvertreib», David Mitchells «Der Wolkenatlas», Alina Reyes «Der Schlachter» und Michel Houellebecqs «Elementarteilchen».
TELE:Was wünschen Sie sich fürs neue Jahr? Keanu Reeves:Nichts Grosses: Spass mit meiner Familie und meinen Freunden, interessante Filmangebote, ein bisschen Reisen, gute Bücher, Motorradfahren.
Ueber den Film:
The Day the Earth Stood Still Ohne Klaatu gäbe es keinen E. T.: Denn Klaatu aus «The Day the Earth Stood Still» (1951) war der erste Ausserirdi-sche im Kino, der es gut mit uns meinte. Meist waren Aliens rote Teufel, die mit ihren Ufos auf die Erde rasen, um uns zu braten. Rot war dabei Sinnbild für die kommunistische Bedrohung. Klaatu aber war ein Pazifist im Spacedress, und er warnte: Wenn ihr die Atomkraft als Waffe einsetzt, bedroht ihr das ganze Universum, und wir müssen euch vernichten.
57 Jahre später ist die Bedrohung eine andere: Klaatu hat im Remake eine grüne statt rote Botschaft. Die Erde steht vor einem ökologischen Kollaps. Wie im Original stösst Klaatus Botschaft auf taube Ohren. Das Militär jagt ihn, und er muss untertauchen. Klaatu erhält Hilfe von der Astrologin Helen (J. Connelly) und ihrem Sohn (Will Smith’ Sohn Jaden). Die zwei wollen Klaatu überzeugen, dass die Menschen sich ändern können.
TELE konnte den Film leider nicht frühzeitig sehen, doch klar ist: Sci-Fi-Klassiker neu zu verfilmen, ist gewagt, denn seit den 50ern hat sich technisch viel getan. Im Original war Klaatus Roboter Gort noch ein Kinoplatzanweiser im Gummi-Kostüm und das Ufo eine Matte-Zeichnung. Das machte den altbackenen Charme des Films aus. Im Remake sind beide computeranimiert. Und was die grüne Botschaft betrifft: Al Gore braucht auch kein Ufo, um sie zu übermitteln.
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Danke für das Vid - sehr gut gelungen...
Hallo Conchi, wünsche Dir und allen ...
Ein frohes Fest und einen guten Rutsc...
Der Walli sieht ja wirklich toll aus....
Der ist gut....ihr dürft dabei mitwir...